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PretagusNewsDiamanten – mehr als ein Geschenk der Liebe

Diamanten – mehr als ein Geschenk der Liebe

Immer mehr Menschen schenken nicht nur Diamanten als Zeichen ihrer Liebe, sondern investieren ihr Geld in diese faszinierende Anlageform. Besonders gefragt sind seltene Edelsteine, und das Angebot ist nicht sehr groß – aber die Nachfrage steigt weiter.
Die USA sind derzeit noch mit knapp 40 Prozent der größte Diamanten-Markt. Der branchengrößte Diamantenkonzern De Beer rechnet allerdings mit einer Verschiebung des Marktes nach Asien und einer damit einhergehenden steigenden Nachfrage nach Diamanten in Form von Schmuck. Zunehmend assoziieren Anleger Diamanten als sichere Geldanlage. Der zunehmende Wohlstand der Schwellenländer, allen voran Indien und China, wird wohl 50 Prozent des anwachsenden Bedarfs absorbieren. Auch die Unternehmensberatung McKinsey geht sowohl von einem steigenden Interesse nach Luxusgütern als auch nach Diamanten als Wertanlage aus.

Angebot und Nachfrage auf dem Diamantmarkt

Eine Studie von Bain & Company Germany Inc. prognostiziert einen doppelt so hohen Anstieg der Nachfrage gegenüber dem Angebot bis zum Jahr 2020. Bemerkenswert dabei: Die steigende Nachfrage kann in der Produktion der Diamanten kaum bedient werden. Minen in Australien und Südafrika beispielsweise sind ausgeschöpft und die Minengesellschaften scheuen die höheren Kosten für die Erbringung neuer Diamantfelder. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersehbar, wann neue Diamantvorkommen in nennenswertem Umfang gehoben werden könnten. In der Orapa-Mine des Branchenprimus De Beers läuft zum Beispiel die Förderung immerhin schon seit 1971. Die Mine Jwaneng ist seit dem Jahr 1982 in Betrieb, ebenso wie die Argyle-Mine des Mitbewerbers Rio Tinto. Die letzte große Erschließung, die Diavik-Mine von Rio Tinto, erfolgte im Jahr 2003.

Die Preisentwicklung der Diamanten

Die stabile Wertentwicklung der Vergangenheit und die positiven Zukunftsaussichten des Marktes machen eine Wertsteigerung der Diamanten sehr wahrscheinlich: Seit 2008 sind die Preise für Rohdiamanten um mehr als 50 Prozent angestiegen. Davon profitieren natürlich vor allem die Bergbaugesellschaften, die auf Diamantenförderung spezialisiert sind. Wichtigster Handelsplatz ist übrigens Antwerpen, wo mehr als 80 Prozent der Steine gehandelt werden. Der Preis eines geschliffenen Einkaräters stieg in den letzten zwölf Jahren um durchschnittlich 6% pro Jahr. Auch wenn die zukünftige Entwicklung der Preise nicht vorhersehbar ist, kann man aber, bedingt durch die wachsende Nachfrage und das begrenzte Angebot, von einer vergleichbaren Entwicklung ausgehen. Diamanten bieten sich also als eine alternative, zusätzliche und inflationssichere Geldanlage an – eine Investitionsmöglichkeit, die in Betracht gezogen werden sollte.

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